1. Wie läuft so eine Behandlung ab?

Eine ausführliche Schilderung des Behandlungsablaufs finden Sie
hier:  Ablauf einer Behandlung 

 

2. Wie viele Behandlungen sind erforderlich?

Bei plötzlich auftretenden Beschwerden reichen häufig 1-3 Sitzungen aus, bis sich der gewünschte Erfolg einstellt. Bei schwerwiegenden oder chronischen Beschwerden können mehr als 5 Sitzungen angezeigt sein.

 

3. Kosten & Erstattung

Ausführliche Informationen zur Kosten­erstattung durch gesetzliche und private Kranken­versicherungen finden Sie hier:  Kosten und Erstattung

 

 

4.1. Wie bekomme ich einen Termin?

Ausführliche Informationen zur Terminvergabe finden Sie
hier:  Termin vereinbaren

 

4.2. Bis wann kann ich mich von einem Termin abmelden?

Ihre Absagen muss spätestens 24 Stunden vor Behandlungs­beginn vorliegen. Weitere Hinweise zur Absage eines Termins finden Sie hier:  Termin absagen

 

4.3. Was ist, wenn ich sehr kurzfristig absagen müsste?

In der für Sie geblockten Zeit würde Ihr Therapeut unfreiwillig "Däumchen drehen". Hier finden Sie Informationen zur Regelung solcher Fälle:   verspätete Absage

 

 

5.1. Was unterscheidet Osteopathie von "osteopathischen Techniken"?

Aus den unterschiedlichsten Gründen betonen einzelne Therapeuten lieber die technische Schnitt­menge von Osteopathie und anderen "Hands-on"-Behandlungs­ansätzen anstatt deren Unter­schied. Die Technik-Schnitt­menge wird dann als "osteopathische Techniken" bezeichnet. "Hands-on"-Behandlungsansätze gibt es viele. Sie können im Einzelfall hilfreich sein, die ganzheitliche, osteopathische Unter­suchung und Ursachen­forschung können sie jedoch nicht ersetzen.

 

5.2. Was unterscheidet Osteopathie von "Chiro-Therapie/Manuelle Medizin"?

Die Osteopathische Medizin und die Chirotherapie/Manuelle Medizin haben einige Gemeinsamkeiten, konzeptionell unterscheiden sie sich jedoch deutlich. Während die Manuelle Medizin hauptsächlich auf das muskuloskelettale System mit seinen Störungen fokussiert ist, integriert die Osteopathische Medizin das umfassende Spektrum der Funktions- und Regelkreise des gesamten Menschen. Das osteopathische Konzept beruht nicht auf einer Aneinanderreihung von Techniken oder „osteopathischen Verfahren“, sondern auf der Anwendung dieser Techniken anhand osteopathischer Grundprinzipien. Die Einteilung in die Bereiche der parietalen, viszeralen und kraniosakralen Techniken dient lediglich didaktischen und systematischen Zwecken. Durch die osteopathischen Grundprinzipien werden die verschiedenen Techniken wieder zu einer Diagnose und Therapieeinheit. Die Chirotherapie kann im Einzelfall hilfreich sein, die ganzheitliche, osteopathische Unter­suchung und Ursachen­forschung kann sie jedoch nicht ersetzen.

 

5.3. Was unterscheidet Osteopathie von "Chiro-Praktik"?

In der Chiropraktik wurden früher eher ungenaue Manipulationstechniken meist symp­tomatisch bei Beschwer­den im Bewegungs­apparat eingesetzt. Heute stehen den Chiropraktikern auch genauere Techniken zur Verfügung. Im Gegensatz zur früheren "Knochenbrecherei" wird seit dem von sanfter Chiropraktik, seit neustem auch von "struktureller Osteopathie" gesprochen. Die Chiropraktik kann im Einzelfall hilfreich sein, die ganzheitliche, osteopathische Unter­suchung und Ursachen­forschung kann sie jedoch nicht ersetzen.

 

5.4. Was unterscheidet Osteopathie von "Cranio-Sacral-Therapie"?

Die Schädel-Kreuzbein-Therapie ist aus der Osteopathie hervorgegangen. In ihrer heutigen Form wird diese Therapieform, oft gekoppelt mit einem psycho­therapeutischen Ansatz (SER), weitgehend losgelöst von ganzheitlicher Osteopathie angeboten. Der vollständig ausgebildete Osteopath betrachtet den Körper als Funktionseinheit und behandelt nicht nur den Schädel sondern den gesamten Körper auf osteopathische Weise. Die Cranio-Sacral-Therapie kann im Einzelfall hilfreich sein, die ganzheitliche, osteopathische Unter­suchung und Ursachen­forschung kann sie jedoch nicht ersetzen.

 

 

6. Wie verhält sich Osteopathie zur Schulmedizin?

  • Schulmedizin und osteopathische Medizin ergänzen einander
    Die Osteopathie ist eine einzigartige Mischung der äußerst präzisen Kenntnis von Anatomie, Physiologie, Pathologie, Biomechanik, Embryologie [...] und den Prinzipien und der Philosophie ganzheitlicher Medizin. Fern von jedem Mystizismus liefert sie nicht die "Alternative", sondern versteht sich stets als Ergänzung schul­medizinischer Möglichkeiten.
  • Schulmedizin für begleitende Untersuchungen
    Bevor ein Osteopath Körpergewebe behandelt, muss er sicher sein, dass keine Vor­schädigung besteht. Dazu greift er auch auf Befunde zurück, die mit kon­ventionellen Diagnose-Methoden (z.B. Röntgen, CT, MRT, Labor) erstellt werden.
  • Schulmedizin, wenn sie besser wirkt
    Es kann sich herausstellen, dass den Beschwerden eine Erkrankung zugrunde liegt, die sich mit schul­medizinischen Möglichkeiten besser behandeln lässt. In diesem Fall wird der Osteopath die Weiter­behandlung durch einen Arzt empfehlen.
  • Die Schulmedizin bedient sich der Osteopathie
    Osteopathische Techniken sind mittlerweile fester Bestandteil der Manuellen Medizin (entspricht Chirotherapie). Es bestehen jedoch große Unterschiede in der Vorgehens­weise, dem ganzheitlichen Ansatz und der Spezialisierung.

 

7. Können andere Methoden neben der Osteopathie angewendet werden?

Die Osteopathie als Wissenschaft, Behandlungskonzept und Philosophie schließt die Anwendung anderer Heilmethoden (schul­medizinisch, psycho­therapeutisch oder natur­heilkundlich) nicht aus, im Gegenteil. Einem seriösen und kompetenten Osteopathen sollte es zum Wohle des Patienten wichtig sein, in einem Kompetenz-Netzwerk von Fachleuten zu arbeiten, um das gewünschte Behandlungsziel zu erreichen.

 

8. Wo liegen die Grenzen der Osteopathie?

Bei der Osteopathie handelt es sich um keine Therapie, die Wunder bewirken kann. Wo die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht mehr ausreichen, muss schul­medizinisch behandelt werden:

  • akute, schwere Erkrankungen und Infektionen
  • Unfälle und Notfälle (z.B. Herzinfarkt)
  • Tumorerkrankungen
  • psychische Erkrankungen

 

9. Warum brauchen Osteopathen eine Heilpraktiker-Zulassung?

Die Osteopathie gehört zur Heilkunde. Sie darf nur von Ärzten und Heilpraktikern angewendet werden. Hier erfahren Sie mehr über den   Beruf des Osteopathen

 

10. Warum ist GO-OSTEO keine kassenzugelassene Physiotherapie-Praxis?

Als Physiotherapeutin könnte ich eine Kassen­zulassung beantragen. Aber es sprechen gewich­tige Gründe dagegen: Zum einen gestattet der Gesetz­geber nur dem Heil­praktiker die eigen­verantwortliche und vollum­fängliche Anwendung der Osteo­pathie, nicht aber dem Physio­therapeuten. Zum anderen verbietet der Gesetz­geber den zeit­gleichen Betrieb einer Physio- und Heilpraktiker-Praxis in den selben Räumen. Folglich schließen sich 'Osteo­pathie' und 'Kassen­zulassung' aus rechtlichen Gründen einander aus. Ich habe mich voll und ganz für die Osteopathie entschieden.

 

 

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