Über den Beruf des Osteopathen

 

Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Osteopathen erfolgt meistens berufsbegleitend und vorrangig an privaten Osteopathie-Schulen. In Deutschland ist ein medizinischer Grundberuf vorgeschrieben. Fertig ausgebildete Osteopathen sind also immer auch Ärzte oder Heilpraktiker. Physiotherapeuten mit osteopathischer Ausbildung dürfen nur auf Verordnung eines Arztes osteopathisch arbeiten.

 

Die berufsbegleitende Grundausbildung dauert mindestens 4-5 Jahre und findet in Form von Blockkursen statt. Nach dieser Grund-ausbildung besteht die Möglichkeit, sich zu spezialisieren (z.B.   Kinderosteopathie ) oder auch den akademischen Weg in die osteopathische Medizin einzuschlagen.

 

Die Krankenkassen

Da eine gesetzliche Normierung sowohl für die Ausbildung als auch für den Beruf des Osteopathen fehlt, machen sich seit 2002 die Krankenkassen den BAO-Standard für den Einsatz von osteopathischen Therapeuten zu nutze, so dass seitdem eine Ausbildung von mindestens 1.350 Stunden oder/und die Mitgliedschaft in einem anerkannten Berufsverband vorliegen muss.

 Welchen Berufsverbänden ich angehöre?

 

Der nach dem BAO-Standard ausgebildete Osteopath hat mindestens 1.350 Unterrichtsstunden absolviert und ist Mitglied eines anerkannten Berufsverbandes.

 

 

Die Berufsverbände

Die Osteopathie-Berufsverbände stellen für Patienten und Krankenkassen die Infrastruktur zum Nachweis ausgebildeter und abrechnungsberechtigter Therapeuten zur Verfügung. Denn sie überprüfen den Umfang und die Inhalte der Ausbildung eines Therapeuten.

 

So unterschiedlich und zahlreich die Osteopathieschulen, so verschieden sind auch die Berufsverbände hinsichtlich ihrer Positionen, Mitgliedschaftsvoraussetzungen und Ziele. Hier finden Sie eine gute Übersicht über die  Osteopathische Landschaft in Deutschland.

 Wie man einen guten Osteopathen findet?