Säuglings- und Baby-Osteopathie

 

Osteopathie ist eine sehr sanfte Behandlungsmethode, die die körpereigenen Selbstheilungskräfte nutzt und vor allem bei funktionellen Beschwerden helfen kann – häufig auch bei solchen, für die es keinen klaren körperlichen Befund gibt. Das macht die Heilmethode gerade für Säugling  so attraktiv.

 

Die drei häufigsten Beschwerden

 

1. Permanente Unruhe

Mitunter wird der Osteopath mit ganz unspezifischen Problemstellungen wie permanente Unruhe, Schlafstörungen oder Verdauungs­beschwerden bei Säuglingen und Babys konfrontiert. Diese und andere Anpassungs- oder Befindlichkeits­störungen können die Folge einer Wirbelsäulenblockade oder einer Verschiebung der Schädelknochen aufgrund eines anstrengenden Geburtsvorgangs sein, welche zur Einklemmung verschiedener Nerven führt, die den Kopf an der Schädelbasis verlassen. Einer dieser Nerven ist zuständig für die Verdauung. Die 3-Monats-Koliken werden aus osteopathischer Sicht durch eine Einklemmung dieses Nervs mitverursacht. Nach Ausschluss einer ernsthaften Erkrankung Ihres Kindes beim Kinderarzt, bietet die Säuglings- und Babyosteopathie eine gute Behandlungsmöglichkeit. Sie kann Blockaden erspüren und durch feinen Druck und Zug korrigieren.

 

 

Je früher ein Kind dem Osteopathen vorgestellt wird, umso leichter ist es, mögliche Dysfunktionen und Blockierung zu beheben. Werden solche Beeinträchtigungen nicht im Säuglingsalter behandelt, können sich daraus weiterreichende Probleme im Kindergarten- und Schulalter ergeben: Immer wiederkehrende Kopf­schmerzen, Konzentrations­störungen, Hyperaktivität oder das KISS-Syndrom sind mögliche Folgen. Die Osteopathie bietet auch in diesem Alter Lösungs­ansätze.

 

2. Entwicklungsverzögerungen

Entwicklung, Wachstum, körperliche und geistige Reifung verlaufen nicht schematisch. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Kritisch wird es, wenn über eine längere Zeit keine Weiter­entwicklung zu erkennen ist oder einzelne Entwicklungsschritte übersprungen wurden. Bspw. kriecht das Kind unsymmetrisch oder es lässt das Kriechen aus und beginnt direkt zu laufen. Solche motorischen Fehl­entwicklungen können die Folge einer Wirbel­säulen­blockade sein, die aus einer anhaltend ungünstigen Lage des Unge­borenen im Mutterleib, dem Geburts­vorgang oder auch Stürzen im späteren Alter resultieren. Um auszuschließen, dass keine ersthafte neuro­logische Erkrankung vorliegt, sollte zuerst der Kinder­arzt aufgesucht werden. Danach kann der Osteopath ihr Kind untersuchen und mit sanften Hand­griffen eine Blockierung lösen.

 

3. Hohe Infektanfälligkeit

Kinder erkranken häufiger als Erwachsene an meist harmlosen Erkältungsskrankheiten. Ihr Immunsystem muss noch reifen. Sind Kinder aber sehr häufig krank, eventuell schon im ersten Lebensjahr und ändert sich daran auch später nichts, kann – nach schul­medizinischer Abklärung – eine osteopathische Behand­lungen dazu beitragen, dass Immun­system oder bestimmte Organe in ihrer Abwehr­kraft zu stärken und so Ihr Kind in seiner Reifung zu unterstützen.

 

Kleinkinder erhalten eine kinderosteopathische Behandlung und Versorgung

Eltern geben ihre Säuglinge/Babys vertrauensvoll in die Hände eines Osteopathen z.B. wegen *

 

  • Saug- und Schluckstörungen
  • Reflux
  • Verdauungsbeschwerden (Kolik, Durchfall, Blähungen, Verstopfung)
  • Schlafstörungen
  • Schreckhaftigkeit
  • Schreikinder
  • KISS-Syndrom
  • Schädelverformungen
  • Vorzugshaltungen, Schiefhals
  • asymmetrisches Kriechen
  • Schielen
  • Mittelohrentzündungen
  • Atemwegsinfekte

 

* Durch die obige Benennung von Beschwerden wird weder eine Verbesserung der Gesundheit versprochen, noch der Osteopathie eine therapeutische Wirksamkeit oder Wirkung beigelegt.

 

 

Nicht zu vergessen: Auch das Wohlergehen und der Gesundheitszustand einer   Schwangeren hat unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung des Ungeborenen im Mutterleib, die Geburt und die Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren.